Mein heutiger Morgen mit Bewegung
Heute war mein Workout eine bunte Mischung. Ich bin mit dem Rad in die Weinberge hinaufgefahren und habe dort mit den Hunden einen Gassi-Spaziergang gemacht. Dh. entweder sind wir zügig gemeinsam gegangen oder während sie genüsslich die Grasbüschel beschnüffelt haben, habe ich mich sanft gedehnt und gestretcht.
Gleichzeitig habe ich auch bewusst meine Umgebung wahrgenommen:
Der Wind, eine leichte Brise streichelt meine Haut.
Schmetterlinge, in bunten Farben, die an mir vorbeifliegen.
Die Ähren der Gräser, die sich im Wind wiegen.
Die hellgelbe Sonne, die mich sanft wärmt.
Da war kein müssen und kein bestimmtes Programm. Es war einfach Bewegung, die sich richtig anfühlt.
Fokus oder Mischung: was ist besser?
Es gibt Tage, da mag ich klare Strukturen. Nur Yoga. Oder nur Ausdauer. Oder ja, auch das…. Krafttraining. Wobei ich mich dazu, ehrlich gesagt, immer ein bisschen überwinden muss.
Und genau da kommt mir gerade ein wichtiger Impuls in den Kopf.
Perimenopause & Kraftsport: was ich gerade lese & lerne
Ich lese aktuell das wunderbare Buch von Dr. Sheila de Liz „Women on fire“ und es öffnet mir in vielerlei Hinsichten die Augen.
Bin ich bereits in der Prämenopause? In der Perimenopause? Die Übergänge sind fließend, soviel weiß ich inzwischen.
Was ich aber weiß: Krafttraining wird in dieser Lebensphase besonders wichtig. Wegen der Knochendichte, sprich als Osteoporose-Prävention. Und für Vitalität, die lange bleibt.
Das ist in der Gesellschaft inzwischen angekommen und ich nehme es ernst.
Mein Weg: Vitalität mit Freude
Ich versuche gerade, noch mehr Vitalität in mein Leben zu bringen. Ich bin sehr beweglich und meine Ausdauer ist okay, würde ich sagen. Jetzt ist eben mehr Muskelaufbau angesagt, um die Zahnräder ineinandergreifen zu lassen.
Bei mir funktioniert es aber nicht mit Druck. Denn wenn von außen Druck kommt, werde ich bockig. Das kenne ich schon von mir. 😉
Ich brauche definitiv Schubser in die richtige Richtung, aber dann suche ich meine eigenen Versionen und Wege, die zu mir passen. In diesem Fall: Bewegung, die mir Freude macht.
Was bedeutet das für dich?
Ob du lieber Ausdauertraining am Stück machst oder Kraft und Stretching kombinierst: das darfst du für dich selber herausfinden. Spüre in dich hinein: welches Training und welche Sportarten sprechen dich an?
Unser Körper ist unser bestes Barometer.
Es ist sinnvoll, sich an wissenschaftliche Erkenntnisse zu halten, um dem Körper nicht zu schaden. Aber in Summe gilt: Hör auf deinen Körper. Er weiß, was ihm gut tut. Und nur zu bleibst du dran!
Während ich das alles so denke, spaziere ich bergauf an wunderschönen roten Mohnblumen vorbei, zurück zum Fahrrad um zum Bäcker zu fahren und Frühstück zu holen.
Hab es fein. Von Herzen. Deine Babsi.

